Allgemeine Geschäftsbedingungen
Domainbunker — Domain-Registrierung über domainbunker.de
betrieben von der NETZFABRIK GmbH, Barthelstr. 4, 50823 Köln
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Vertragssprache
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Registrierung, Verwaltung, Verlängerung und Übertragung von Internet-Domains sowie damit verbundene Leistungen (z. B. DNS-Verwaltung), die über die Website domainbunker.de einschließlich ihrer regionalen Bereiche (insbesondere /at/, /ch/ und /en/) geschlossen werden (nachfolgend zusammen „Domainbunker“).
(2) Anbieter und Vertragspartner ist die
NETZFABRIK GmbH
Barthelstr. 4, 50823 Köln, Deutschland
Geschäftsführer: Giuliano Schindler
Handelsregister: Amtsgericht Köln, HRB 89412
USt-IdNr.: DE310361325
E-Mail: [email protected] | Telefon: +49 221 66 96 20 00
(nachfolgend „Domainbunker“ oder „wir“).
(3) Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Regelungen, die ausdrücklich nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, sind entsprechend gekennzeichnet.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(5) Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB. Im Übrigen gilt die im Annex Vorrangklausel geregelte Dokumentenhierarchie, der Bestandteil dieser AGB ist.
(6) Die Vertragssprache ist Deutsch. Soweit Domainbunker Inhalte zusätzlich in anderen Sprachen bereitstellt (z. B. unter /en/), dient dies nur der Information; maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB.
§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser AGB bedeuten:
- „Domain“: ein unterhalb einer Top-Level-Domain registrierter Domain-Name (z. B. ihre-domain.de).
- „TLD“ (Top-Level-Domain): die Endung einer Domain (z. B. .de, .com, .at, .ch, .ai).
- „Registry“ (Vergabestelle): die für eine TLD zuständige zentrale Registrierungsstelle (z. B. DENIC eG für .de, nic.at für .at, SWITCH für .ch, Verisign für .com).
- „Registrar“: ein von der jeweiligen Registry bzw. der ICANN akkreditiertes Unternehmen, das Domains bei der Registry registriert.
- „Registrant“ (Domaininhaber): die Person, auf die eine Domain registriert ist. Registrant ist der Kunde bzw. die von ihm im Bestellprozess benannte Person.
- „ICANN“: Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, die Organisation, die das globale Domain-Name-System für generische TLDs koordiniert.
- „Auth-Code“ (auch AuthInfo oder EPP-Code): das Autorisierungskennwort, das für die Übertragung einer Domain zu einem anderen Anbieter erforderlich ist.
- „Registrierungsperiode“: der Zeitraum, für den eine Domain bei der Registry registriert bzw. verlängert wird (je nach TLD in der Regel 12 Monate).
- „Redemption Period“ (Wiederherstellungsphase): eine von vielen Registries vorgesehene Phase nach Ablauf oder Löschung einer Domain, in der die Domain gegen erhöhte Gebühren wiederhergestellt werden kann.
§ 3 Leistungen von Domainbunker; Stellung als Vermittler
(1) Domainbunker erbringt insbesondere folgende Leistungen:
- Registrierung von Domains unter verschiedenen TLDs bei der jeweils zuständigen Registry bzw. über akkreditierte Registrare,
- Verwaltung registrierter Domains (u. a. Verwaltung der Registrierungsdaten und Nameserver-Einstellungen),
- Verlängerung von Domain-Registrierungen,
- Übertragung von Domains von und zu anderen Anbietern (Transfer),
- DNS-Verwaltung für registrierte Domains,
- weitere auf domainbunker.de beschriebene Zusatzleistungen (z. B. WHOIS-Privacy, soweit für die jeweilige TLD verfügbar).
Der konkrete Leistungsumfang und die Preise ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung und der Preisangabe auf domainbunker.de zum Zeitpunkt der Bestellung.
(2) Vermittlerstellung: Bei der Registrierung, Verlängerung und Übertragung von Domains wird Domainbunker im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Registry lediglich als Vermittler tätig bzw. handelt als Reseller eines akkreditierten Registrars. Domainbunker ist nicht selbst Vergabestelle. Zwischen dem Kunden und der jeweiligen Registry können bei erfolgreicher Registrierung unmittelbare Vertragsbeziehungen zustande kommen (z. B. mit der DENIC eG bei .de-Domains).
(3) Keine Zuteilungsgarantie: Domainbunker hat auf die Domain-Vergabe durch die Registries keinen Einfluss und übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine beantragte Domain zugeteilt wird, zugeteilte Domains frei von Rechten Dritter sind oder auf Dauer Bestand haben. Eine Verfügbarkeitsanzeige im Rahmen der Domain-Suche ist unverbindlich; maßgeblich ist allein die erfolgreiche Registrierung durch die zuständige Registry. Schlägt eine Registrierung fehl, informieren wir den Kunden unverzüglich und erstatten bereits gezahlte Entgelte für die betroffene Domain vollständig zurück.
(4) Premium-Domains: Einzelne Registries stufen bestimmte Domains als „Premium-Domains“ mit abweichenden (höheren) Preisen ein oder ändern eine solche Einstufung nachträglich. Domainbunker kann nicht gewährleisten, dass eine Domain dauerhaft nicht als Premium-Domain eingestuft wird, und wird den Kunden unverzüglich informieren, sobald wir von einer solchen Einstufung Kenntnis erlangen. Für bereits laufende Registrierungsperioden ändert sich der vereinbarte Preis dadurch nicht; für Verlängerungen gilt § 8.
(5) Unentgeltliche Zusatzleistungen können wir jederzeit mit angemessener Ankündigung einstellen oder ändern; Minderungs- oder Schadensersatzansprüche ergeben sich hieraus nicht.
§ 4 Vergabebedingungen der Registries
(1) Für die Registrierung, Verwaltung, Verlängerung und Übertragung von Domains gelten ergänzend die Vergabebedingungen, Richtlinien und Preisregelungen der jeweils zuständigen Registry sowie — bei generischen TLDs — die Vorgaben der ICANN (insbesondere aus dem Registrar Accreditation Agreement), jeweils in der zum Zeitpunkt der Registrierung bzw. Verlängerung geltenden Fassung. Für .de-Domains gelten insbesondere die DENIC-Domainbedingungen und die DENIC-Domainrichtlinien.
(2) Domainbunker stellt auf domainbunker.de eine Übersichtsseite bereit, auf der die Vergabebedingungen der angebotenen TLDs verlinkt sind. Der Kunde wird gebeten, die für seine Domain einschlägigen Bedingungen vor der Bestellung zur Kenntnis zu nehmen. Auf wesentliche Änderungen der Vergabebedingungen, von denen wir Kenntnis erlangen und die laufende Verträge betreffen, weisen wir den Kunden in Textform hin.
(3) Einzelne TLDs können besondere Registrierungsvoraussetzungen vorsehen (z. B. Wohnsitz- oder Sitzerfordernisse, Nachweispflichten, Beschränkungen des Verwendungszwecks). Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er bzw. der benannte Registrant diese Voraussetzungen erfüllt.
(4) Der Kunde erkennt an, dass die Registries und die ICANN für bestimmte TLDs außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren für Domain-Streitigkeiten vorsehen (z. B. UDRP und URS für generische TLDs). § 14 bleibt unberührt.
§ 5 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Domains und Preise auf domainbunker.de stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde durchläuft zur Bestellung den Online-Bestellprozess. Vor Absenden der Bestellung kann er seine Eingaben jederzeit überprüfen und über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren. Mit dem Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrags über die im Warenkorb enthaltenen Leistungen ab.
(3) Nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese stellt noch keine Annahme des Angebots dar, es sei denn, darin wird die Annahme ausdrücklich erklärt.
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald eine der folgenden Alternativen zuerst eintritt:
a) wir das Angebot durch eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail) annehmen, wobei der Zugang der Auftragsbestätigung beim Kunden maßgeblich ist, oder
b) wir den Kunden nach Abgabe der Bestellung zur Zahlung auffordern bzw. den Zahlungsvorgang über den gewählten Zahlungsdienstleister einleiten, oder
c) wir mit der Ausführung der Leistung beginnen, insbesondere die Registrierung der bestellten Domain bei der Registry veranlassen.
Nehmen wir das Angebot nicht innerhalb von fünf Tagen nach seinem Zugang an, gilt es als abgelehnt; der Kunde ist dann nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall unverzüglich erstattet.
(5) Der Vertragstext (Bestelldaten und AGB) wird von uns gespeichert und dem Kunden mit der Bestell- bzw. Auftragsbestätigung per E-Mail übersandt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse erreichbar ist und der Empfang der E-Mails nicht durch SPAM-Filter oder Weiterleitungen verhindert wird.
(6) Domainbunker ist berechtigt, den Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere bei begründetem Verdacht auf missbräuchliche Bestellungen.
§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen das nachfolgende gesetzliche Widerrufsrecht zu:
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
NETZFABRIK GmbH
Barthelstr. 4, 50823 Köln, Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 221 66 96 20 00
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
— Ende der Widerrufsbelehrung —
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
(1) Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren (§ 356 Abs. 4 BGB).
(2) Hinweis zu Domain-Registrierungen: Die Registrierung einer Domain wird auf Ihren ausdrücklichen Wunsch in der Regel unmittelbar nach Vertragsschluss und Zahlungseingang bei der zuständigen Registry veranlasst. Mit der erfolgreichen Registrierung der Domain ist die Dienstleistung „Registrierung“ vollständig erbracht; Ihr Widerrufsrecht erlischt in diesem Zeitpunkt, sofern Sie im Bestellprozess ausdrücklich verlangt haben, dass wir mit der Registrierung sofort beginnen, und Ihre Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bei vollständiger Erfüllung bestätigt haben. Ohne dieses ausdrückliche Verlangen beginnen wir mit der Registrierung erst nach Ablauf der Widerrufsfrist.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: NETZFABRIK GmbH, Barthelstr. 4, 50823 Köln, E-Mail: [email protected]
— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ______________________
— Bestellt am (*)/erhalten am (*): ______________________
— Name des/der Verbraucher(s): ______________________
— Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________
— Datum: ______________________
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 7 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf domainbunker.de angezeigten Preise in der im Bestellprozess ausgewiesenen Währung (EUR; im Bereich /ch/ CHF). Gegenüber Verbrauchern sind alle Preise Gesamtpreise einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Unternehmern erfolgt der Ausweis entsprechend der Kennzeichnung im Bestellprozess; für Unternehmer aus dem EU-Ausland mit gültiger USt-IdNr. gilt das Reverse-Charge-Verfahren (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers).
(2) Registrierungs-, Verlängerungs- und ggf. Transferentgelte für Domains werden für die jeweilige Registrierungsperiode im Voraus berechnet.
(3) Zahlungsarten: Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten (insbesondere PayPal und Kreditkarte). Die Zahlungsabwicklung kann über externe Zahlungsdienstleister erfolgen; deren ergänzende Bedingungen werden im Bestellprozess ausgewiesen. Rechnungen werden in Textform (per E-Mail) übermittelt.
(4) Vorkasse: Domainbunker ist berechtigt, die Registrierung, Verlängerung oder Übertragung einer Domain erst nach vollständigem Zahlungseingang der hierfür vereinbarten Entgelte vorzunehmen.
(5) Fälligkeit und Verzug: Entgelte sind, soweit nichts anderes angegeben ist, mit Vertragsschluss bzw. Rechnungsstellung fällig. Für den Verzugseintritt und die Verzugsfolgen gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
(6) Leistungsverweigerung bei Zahlungsverzug: Befindet sich der Kunde mit nicht unerheblichen Zahlungen in Verzug, sind wir nach vorheriger Mahnung in Textform mit angemessener Fristsetzung berechtigt, die Verlängerung von Domains und die Erbringung weiterer Leistungen zu verweigern. Auf die drohenden Folgen (insbesondere den möglichen Verlust der Domain durch Nichtverlängerung) weisen wir in der Mahnung gesondert hin. Das Recht des Kunden auf Herausgabe des Auth-Codes nach § 11 Abs. 3 bleibt unberührt.
(7) Rückbelastungen: Veranlasst der Kunde eine ungerechtfertigte Rückbuchung (Chargeback) einer berechtigten Forderung, hat er die uns dadurch entstehenden, nachgewiesenen Kosten zu erstatten. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass ein Schaden nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden ist.
(8) Aufrechnung und Zurückbehaltung: Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis zu.
§ 8 Preisanpassungen
(1) Preisänderungen wirken sich nicht auf bereits bezahlte laufende Registrierungsperioden aus, sondern gelten erst ab der jeweils nächsten Verlängerung der betroffenen Domain.
(2) Erhöhen wir die Entgelte für die Verlängerung einer Domain, teilen wir dem Kunden dies mindestens sechs Wochen vor dem Verlängerungszeitpunkt in Textform mit. Der Kunde kann den Vertrag über die betroffene Domain in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Preiserhöhung kündigen (Kündigung zum Ablauf der laufenden Registrierungsperiode). Auf das Kündigungsrecht weisen wir in der Mitteilung gesondert hin.
(3) Grund für Preisanpassungen können insbesondere Änderungen der von den Registries erhobenen Gebühren, Änderungen ihrer Abrechnungsmodelle, nicht unerhebliche Wechselkursänderungen bei in Fremdwährung abgerechneten TLDs sowie Änderungen der uns entstehenden Bezugs- und Betriebskosten sein. Kostensenkungen geben wir nach denselben Maßstäben weiter.
(4) Änderungen der gesetzlichen Umsatzsteuer dürfen wir ab ihrem Wirksamwerden entsprechend weitergeben; ein Kündigungsrecht nach Abs. 2 entsteht hierdurch nicht.
§ 9 Vertragslaufzeit, Verlängerung und Kündigung
(1) Erstlaufzeit: Der Vertrag über eine Domain wird für die im Bestellprozess gewählte Registrierungsperiode geschlossen (je nach TLD in der Regel 12 Monate).
(2) Verlängerung: Nach Ablauf der Erstlaufzeit verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit. Die Domain wird dabei — Zahlungseingang vorausgesetzt — gegenüber der Registry jeweils um eine weitere Registrierungsperiode verlängert und für diese Periode im Voraus abgerechnet. Über anstehende Verlängerungen und das fällige Entgelt informieren wir den Kunden rechtzeitig, spätestens vier Wochen vor dem Verlängerungszeitpunkt, in Textform.
(3) Ordentliche Kündigung durch den Kunden: Nach der Erstlaufzeit kann der Kunde den Vertrag über eine Domain jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Zur Vermeidung der Abrechnung einer weiteren Registrierungsperiode muss die Kündigung spätestens einen Monat vor dem jeweiligen Verlängerungszeitpunkt zugehen. Geht die Kündigung später zu, wird sie zum nächstmöglichen Termin wirksam; eine bereits gegenüber der Registry vollzogene und bezahlte Verlängerung bleibt davon unberührt, und die Domain bleibt bis zum Ende der bezahlten Registrierungsperiode für den Kunden registriert.
(4) Kündigungswege: Die Kündigung kann in Textform (z. B. per E-Mail an [email protected]), über die im Kundenkonto vorgesehene Verwaltungsfunktion (z. B. Deaktivierung der automatischen Verlängerung mit Wirkung zum Periodenende) oder über die auf domainbunker.de vorgehaltene Kündigungsschaltfläche („Verträge hier kündigen“, § 312k BGB) erklärt werden. Der Zugang der Kündigung wird unverzüglich in Textform bestätigt.
(5) Inhalt der Kündigung: Der Kunde soll in der Kündigung angeben, ob die Domain zum Wirksamkeitszeitpunkt gelöscht, an einen anderen Anbieter übertragen (Transfer, § 11) oder bis zum Ende der bezahlten Registrierungsperiode gehalten werden soll. Fehlt eine Angabe, halten wir die Domain bis zum Ende der bezahlten Registrierungsperiode und geben sie danach frei (§ 10).
(6) Ordentliche Kündigung durch Domainbunker: Wir können den Vertrag mit einer Frist von drei Monaten, frühestens zum Ablauf der Erstlaufzeit bzw. der bezahlten Registrierungsperiode, ordentlich kündigen.
(7) Außerordentliche Kündigung: Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn
a) der Kunde trotz Mahnung mit Fristsetzung und Kündigungsandrohung mit nicht unerheblichen Zahlungen in Verzug bleibt,
b) der Kunde die Domain für rechtswidrige Zwecke nutzt oder schwerwiegend gegen diese AGB oder die Vergabebedingungen der Registry verstößt,
c) der Kunde vorsätzlich falsche Registrierungsdaten angegeben hat und diese trotz Aufforderung nicht berichtigt, oder
d) die zuständige Registry die Domain entzieht, sperrt oder löscht bzw. die betroffene TLD einstellt.
(8) Keine Erstattung für vollzogene Registrierungsperioden: Entgelte für Registrierungsperioden, die bei Wirksamwerden der Kündigung bereits gegenüber der Registry vollzogen und bezahlt sind, werden nicht erstattet, da die Domain dem Kunden bis zum Ende der bezahlten Periode uneingeschränkt zur Verfügung steht und die Registry-Gebühren unwiderruflich abgeführt sind. Unberührt bleiben die Rückzahlungspflichten bei Widerruf (§ 6), bei fehlgeschlagener Registrierung (§ 3 Abs. 3) sowie bei einer von uns zu vertretenden außerordentlichen Kündigung des Kunden.
§ 10 Ablauf, Wiederherstellung und Löschung von Domains
(1) Wird eine Domain nicht verlängert (z. B. nach Kündigung, deaktivierter automatischer Verlängerung oder ausbleibender Zahlung trotz Mahnung), wird sie nach Ablauf der Registrierungsperiode nicht erneut registriert. Auf den bevorstehenden Ablauf und die Folgen weisen wir den Kunden vor dem Ablauftermin in Textform hin.
(2) Nach dem Ablauf richtet sich das weitere Verfahren nach den Regelungen der jeweiligen Registry. Viele Registries sehen eine Karenzphase (Renewal Grace Period) und anschließend eine Redemption Period vor, in der die Domain gegen erhöhte Gebühren wiederhergestellt werden kann; die hierfür anfallenden Entgelte ergeben sich aus unserer Preisliste zuzüglich etwaiger Registry-Gebühren. Bei .de-Domains kann die Domain in den Übergangsbetrieb (TRANSIT) der DENIC eG übergeben werden; hierüber informiert die DENIC den Domaininhaber unmittelbar.
(3) Nach Ablauf der jeweiligen Wiederherstellungsfristen wird die Domain endgültig gelöscht und zur freien Registrierung durch Dritte freigegeben. Ein Anspruch des Kunden auf Wiederherstellung besteht danach nicht. Domainbunker verwertet abgelaufene Domains von Kunden nicht für eigene Zwecke.
(4) Es liegt in der Verantwortung des Kunden, für die rechtzeitige Verlängerung gewünschter Domains zu sorgen, insbesondere für ausreichende Deckung des gewählten Zahlungsmittels und die Erreichbarkeit der hinterlegten E-Mail-Adresse. Von Banken oder Zahlungsdienstleistern verursachte Verzögerungen der Zahlungsausführung gehen nicht zu unseren Lasten.
§ 11 Domain-Transfer und Inhaberwechsel
(1) Transfer zu Domainbunker: Der Kunde kann Domains von anderen Anbietern zu Domainbunker übertragen. Voraussetzung ist, dass die Domain transferierbar ist (insbesondere keine Registry-Sperre besteht und — bei generischen TLDs — die 60-Tage-Sperre nach Neuregistrierung oder letztem Transfer abgelaufen ist) und der Kunde den erforderlichen Auth-Code angibt. Mit dem Transfer kann sich die Registrierungsperiode nach den Regeln der jeweiligen Registry verlängern; das hierfür anfallende Entgelt wird im Bestellprozess ausgewiesen.
(2) Schlägt ein Transfer aus Gründen fehl, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen (z. B. fehlende Freigabe durch den bisherigen Anbieter, falscher Auth-Code, Ablehnung durch den Registranten), informieren wir den Kunden. Bereits gezahlte Entgelte für den fehlgeschlagenen Transfer werden erstattet, soweit uns keine Registry-Gebühren entstanden sind.
(3) Transfer zu einem anderen Anbieter: Der Kunde kann seine Domain jederzeit zu einem anderen Anbieter übertragen. Wir stellen dem Kunden den erforderlichen Auth-Code unverzüglich und unentgeltlich über das Kundenkonto oder auf Anfrage in Textform zur Verfügung und wirken am Providerwechsel im erforderlichen Umfang mit. Die Herausgabe des Auth-Codes wird nicht von der Begleichung offener Forderungen abhängig gemacht; unsere Zahlungsansprüche bleiben unberührt.
(4) Inhaberwechsel: Die Übertragung einer Domain auf einen anderen Registranten richtet sich nach den Verfahren der jeweiligen Registry bzw. der ICANN (Change of Registrant). Der Kunde kann uns und den beteiligten Registrar für die Durchführung der hierfür erforderlichen Erklärungen als Designated Agent bevollmächtigen; hierauf wird im jeweiligen Verwaltungsvorgang gesondert hingewiesen.
(5) Nach einem vollzogenen Transfer zu einem anderen Anbieter endet der Vertrag über die betroffene Domain, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf. § 9 Abs. 8 gilt entsprechend.
§ 12 Pflichten des Kunden; Registrierungsdaten
(1) Der Kunde ist verpflichtet, bei Bestellung und während der Vertragslaufzeit vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen, insbesondere zu den Registrierungsdaten des Registranten (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, ggf. Telefonnummer), und Änderungen unverzüglich im Kundenkonto zu aktualisieren oder uns mitzuteilen.
(2) Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass falsche oder veraltete Registrierungsdaten nach den Vorgaben der ICANN und vieler Registries zur Sperrung oder Löschung der Domain führen können. Erhält der Kunde von uns, dem Registrar oder der Registry eine Aufforderung zur Bestätigung oder Berichtigung seiner Daten (z. B. E-Mail-Verifikation), hat er dieser innerhalb der genannten Frist nachzukommen.
(3) Registriert der Kunde eine Domain für einen Dritten, sichert er zu, mit Vollmacht des Dritten zu handeln, und stellt sicher, dass der Dritte die einschlägigen Bestimmungen dieser AGB und der Vergabebedingungen kennt und einhält. Auf Anforderung weist der Kunde die Bevollmächtigung nach.
(4) Der Kunde ist verpflichtet,
a) vor der Registrierung in zumutbarem Umfang zu prüfen, dass die Domain und ihre beabsichtigte Nutzung keine Rechte Dritter verletzen (insbesondere Marken-, Namens- und sonstige Kennzeichenrechte) und nicht gegen gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen; eine Rechtsprüfung durch Domainbunker findet nicht statt;
b) die Domain und die damit verbundenen Dienste nicht für rechtswidrige Zwecke zu nutzen, insbesondere nicht für Spam, Phishing, die Verbreitung von Schadsoftware oder sonstige betrügerische oder missbräuchliche Aktivitäten;
c) seine Zugangsdaten zum Kundenkonto geheim zu halten, vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen und uns bei Verdacht auf Missbrauch unverzüglich zu informieren.
(5) Der Kunde stellt Domainbunker von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer von ihm zu vertretenden Verletzung der Pflichten aus diesem § 12 oder auf der Registrierung oder Nutzung seiner Domain beruhen, einschließlich der Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
§ 13 Sperrung bei Missbrauch
(1) Bei konkreten Anhaltspunkten dafür, dass eine Domain oder ein damit verbundener Dienst rechtswidrig genutzt wird (z. B. bei behördlichen oder gerichtlichen Anordnungen, begründeten Abuse-Meldungen oder nicht offensichtlich unbegründeten Abmahnungen), sind wir berechtigt, die betroffene Leistung vorübergehend zu sperren oder erforderliche Maßnahmen auf DNS-Ebene zu ergreifen.
(2) Die Sperrung ist, soweit technisch möglich und zumutbar, auf den beanstandeten Gegenstand zu beschränken. Der Kunde wird — außer in dringenden Fällen — vor der Sperrung angehört, im Übrigen unverzüglich nachträglich informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Sperrung wird aufgehoben, sobald der Sperrgrund entfallen ist.
(3) Maßnahmen der Registries, der ICANN oder zuständiger Behörden (z. B. Sperrung, Übertragung oder Löschung einer Domain aufgrund von Streitbeilegungsentscheidungen oder Rechtsverstößen) bleiben von diesen AGB unberührt; wir informieren den Kunden über uns bekannt werdende Maßnahmen unverzüglich.
§ 14 Domain-Streitigkeiten
(1) Wird die Domain des Kunden Gegenstand eines außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahrens (z. B. UDRP oder URS bei generischen TLDs), eines DISPUTE-Eintrags (z. B. bei der DENIC) oder eines gerichtlichen Verfahrens, informieren sich die Parteien gegenseitig unverzüglich, sobald sie hiervon Kenntnis erlangen.
(2) Der Kunde erkennt an, dass wir und die beteiligten Registrare und Registries verpflichtet sein können, in solchen Verfahren ergehende verbindliche Entscheidungen umzusetzen, insbesondere eine Domain zu sperren, zu übertragen oder zu löschen. Vertragliche Ansprüche des Kunden gegen uns entstehen aus der Umsetzung solcher Entscheidungen nicht, es sei denn, wir haben die zugrunde liegende Maßnahme zu vertreten.
(3) Die Führung des Streitbeilegungs- oder Gerichtsverfahrens ist Sache des Kunden als Registrant.
§ 15 Datenschutz, WHOIS und RDAP
(1) Wir verarbeiten personenbezogene Daten des Kunden nach Maßgabe der auf domainbunker.de abrufbaren Datenschutzerklärung und der DSGVO.
(2) Zur Registrierung, Verwaltung und Übertragung von Domains übermitteln wir die erforderlichen Registrierungsdaten (insbesondere Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, ggf. Telefonnummer des Registranten) an den beteiligten Registrar und die jeweils zuständige Registry. Die Übermittlung erfolgt zur Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Registries verarbeiten die Daten in eigener datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit; auf Art, Umfang und Dauer dieser Verarbeitung haben wir keinen Einfluss.
(3) Je nach TLD können Registrierungsdaten ganz oder teilweise in öffentlich zugänglichen Verzeichnisdiensten (WHOIS/RDAP) einsehbar sein oder auf Anfrage an berechtigte Dritte beauskunftet werden. Für viele TLDs werden personenbezogene Daten natürlicher Personen aufgrund der DSGVO nicht mehr öffentlich angezeigt. Soweit für eine TLD verfügbar, bieten wir WHOIS-Privacy-Leistungen an, bei denen die veröffentlichten Kontaktdaten durch Platzhalterdaten ersetzt werden.
(4) Bei Registries mit Sitz außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kann die Übermittlung der Registrierungsdaten in ein Drittland ohne Angemessenheitsbeschluss erforderlich sein. Sie erfolgt in diesem Fall auf Grundlage von Art. 49 Abs. 1 lit. b DSGVO, da sie für die Registrierung und Verwaltung der vom Kunden gewünschten Domain erforderlich ist. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass in solchen Drittländern ein dem EU-Recht vergleichbares Datenschutzniveau möglicherweise nicht gewährleistet ist.
§ 16 Verfügbarkeit
(1) Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit der von uns betriebenen Systeme (insbesondere Kundenkonto und DNS-Dienste). Eine Verfügbarkeit von 100 % ist technisch nicht erreichbar und wird nicht geschuldet.
(2) Wartungsarbeiten, die zu vorübergehenden Einschränkungen führen können, kündigen wir nach Möglichkeit rechtzeitig an; sicherheitskritische Maßnahmen können auch kurzfristig durchgeführt werden.
(3) Für Störungen und Ausfälle der Systeme der Registries, Registrare oder sonstiger Dritter, auf die wir keinen Einfluss haben, übernehmen wir keine Einstandspflicht; § 17 bleibt unberührt.
§ 17 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt
a) bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
b) bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
c) aufgrund eines von uns übernommenen Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist, sowie
d) aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung, etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Verletzen wir leicht fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag uns nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist eine Haftung von uns ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für die Haftung für unsere gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen sowie für die persönliche Haftung dieser Personen.
(5) Für den Verlust einer Domain haften wir nach Maßgabe der Absätze 1 bis 4 nicht, soweit der Verlust darauf beruht, dass der Kunde die Domain nicht rechtzeitig verlängert hat, falsche oder unvollständige Angaben gemacht hat, gegen die Vergabebedingungen verstoßen hat oder die Registry bzw. ein Dritter Maßnahmen ergriffen hat, die wir nicht zu vertreten haben.
§ 18 Änderungen dieser AGB
(1) Wir sind berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit die Änderung erforderlich ist, um sie an eine geänderte Gesetzeslage oder Rechtsprechung, an geänderte Vergabebedingungen der Registries bzw. Vorgaben der ICANN oder an technische Weiterentwicklungen anzupassen, und der Kunde hierdurch nicht schlechter gestellt wird, als es dem Vertragszweck bei Vertragsschluss entspricht. Änderungen der Hauptleistungspflichten oder der Entgelte können auf diesem Weg nicht herbeigeführt werden; für Entgeltänderungen gilt ausschließlich § 8.
(2) Änderungen teilen wir dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform, gelten die Änderungen als genehmigt, sofern wir den Kunden in der Mitteilung auf die geplante Änderung, sein Widerspruchsrecht, die Widerspruchsfrist und die Rechtsfolgen seines Schweigens besonders hingewiesen haben.
(3) Widerspricht der Kunde fristgerecht, wird das Vertragsverhältnis zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt. Beide Parteien können den Vertrag in diesem Fall mit einer Frist von einem Monat, frühestens zum Ende der laufenden bezahlten Registrierungsperiode, kündigen.
§ 19 Verbraucherstreitbeilegung
Domainbunker ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) weder verpflichtet noch bereit.
§ 20 Schlussbestimmungen
(1) Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat (z. B. Österreich oder der Schweiz), bleibt der Schutz unberührt, der ihm durch diejenigen Bestimmungen gewährt wird, von denen nach dem Recht seines Aufenthaltsstaats nicht durch Vereinbarung abgewichen werden darf.
(2) Gerichtsstand: Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag Köln. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Textform: Soweit diese AGB Erklärungen „in Textform“ vorsehen, genügt eine E-Mail. Gegenüber Verbrauchern verlangen wir für Erklärungen und Anzeigen, die dem Kunden obliegen, keine strengere Form als die Textform.
(4) Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Kontakt
NETZFABRIK GmbH
Barthelstr. 4
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Telefon: +49 221 66 96 20 00
Web: domainbunker.de
Geschäftsführer: Giuliano Schindler
Handelsregister: Amtsgericht Köln, HRB 89412
USt-IdNr.: DE310361325